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Steinäcker Zweigelt Reserve

22,00 € inkl. 20 % MwSt.
Noch 51 Flaschen erhältlich
JAHRGANG: 2014
RIEDE: Steinäcker
BODEN: schottriger tiefgründiger Löss mit Kalkeinschlüssen
REBSTÖCKE: Alter 19 Jahre
ALK: 14 Vol. %
RESTSÜSSE: 1,2g/l - trocken
SÄURE: 5,3 g/l
   
LESEZEITPUNKT: 22. September 2014
LESEGRADIATION: 20,0° KMW
MAISCHESTANDZEIT: 21 Tage
VERGÄRUNG: im kleinen Holzgärständer und Edelstahltank
VINIFIKATION: biologischer Säureabbau und 18 Monate Reifung zu 50% in neuen französischen Barriquefässern,
5 Monate Endreife im Edelstahltank - abgefüllt am 19. Juli 2016
INFORMATION:


0,75l - enthält Sulfite
Qualitätswein aus Österreich
Weingut Artner - 2465 Höflein
"Ungemein dicht und komplex in der Nase, Dörrbirnen und Maraschino, Pfeffer, Piment und Gewürznelken, getrocknete Oliven, nobles Holz, sanfter Kräuterschub, einige Tiefe anzeigend; am Gaumen satt und reif, sehr feine Rotbeerigkeit, präsente, elegante Säurepikanz, maßvolles Holz, reifer Tanninkern, nervig uns substanzreich bei guter Länge, überzeugend."
Charakteristik Riede Steinäcker:
 

Bodentyp: Rigolter Tschernosem (Schwarzerde) Tschernoseme sind durch ein voll entwicketes A-C-Profil aus feinem, carbonathaltigem oder carbonatfreiem feinkörnigen Lockermaterial gekennzeichnet. Die Humusform ist Mull (Kilian, 2002). Der mit Humus angereichte Oberbodenhorizont (A-Horizont) ist mindestens 30 cm mächtig und liegt direkt über dem Ausgangsmaterial. Beim Profil Steinacker ist der Übergang A-C-Horizont auf Grund der Bodenbearbeitung scharf. Ausgangsmaterial und Geologie gemäß Geländebefund und geologischer Karte (Fuchs, 1985; Schnabel, 2002a; 2002b): Kalkhältige sandig-schluffige Sedimente des Oberpannonium/Pontium, rötliche Farbe deutet auf reliktische Bodenbildung hin, zahlreiche sekundäre Kalkausfällungen; darüber Terrassenschotter Altpleistozän bis Oberpliozän Terrassenschotter; Das Pannonium ist eine chronostratigraphische Stufe des Miozän (Neogen, vormals Jungteritär) und umfasst den Zeitraum von ca.11-7 Millionen Jahren. In dieser Zeit waren die Alpen bereits zu einem Hochgebirge aufgestiegen. Die europäische Bucht des Tethys-Ozeans, die Paratethys, ein im Zuge der alpinen Gebirgsbildung entstandenes Restmeer welches sich vom Rhone-Gebiet bis zum Aralsee erstreckte, zog sich langsam zurück und verlandete zum Pannonischen See.

A-Horizont (0-40 cm Tiefe):
Mineralischer Oberbodenhorizont, gekennzeichnet durch Anreicherung von organischer Substanz und Bodenbearbeitung, scharf abgesetzt zu AC/C-Horizont, kalkhältig Terrassenschotter (ca. 5-10 %)

AC/C-Horizont (40-70 cm Tiefe):
Sandig-schluffige Sedimente, sehr geringe Humusanreicherung, stark kalkhältig mit knolligen und sekundären Kalkausfällungen, eingearbeitete, Skelett Terrassenschotter (ca. 3-5 %)

C-Horizont (> 70 cm Tiefe):
Wechsellagerungen aus sandig-schluffigen Sedimenten, mit sekundären Kalkausfällungen in Form von Pseudomycelien und rhytmisch-gebänderten Streifen die teilweise zu Faust-großen Knollen angewachsen sind, stark kalkhältig. Rötlich Farbe deutet auf reliktische Bodenbildung (umgelagert).

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